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DDD

Ich würde so gerne mal eine Auszeit nehmen und einfach nur weggehen... aber... ich kann nicht. Ich muss was machen. Ich muss. Alle wollen das sehen. Keiner will, dass ich schwach bin.

Mein Freund hat sich früher in meinem alter genauso gefühlt. Er kann das verstehen. Aber ich will es ihm nicht sagen. Ich will ihn nicht an seine Sachen erinnern. Er ist drüber weg und glücklich. Ich will ihn glücklich machen; also spiele ich so, als wäre mein Leben toll. Hauptsache die anderen sind glücklich... wenn ich es schon nicht schaffe, dass ich glücklich bin.

Ich lebe nur noch für die anderen. Nicht mehr für mich. Aber das ist Okay.

Die Situation zwischen meinen Großeltern und meiner Mutter wird immer angespannter.

Ich will hier raus. Ich kann nich mehr.  Ich will mir ständig wehtun. Mit 12 habe ich angefangen. 2 Kreuze und ein Herz dazwischen auf mein Handgelenk. Dann auf mein rechtes Knie. Dann auf den Oberschenkel, wos keiner sieht. Ich habe bis heute das Bedürfnis, mich zu Schneiden, mir wehzutun. Aber ich will meinem Freund nicht wehtun... er wär ja der einzige, der es sehen würde... Und vorallem habe ich keine Lust, das alles zu erklären. Wobei es ihm eigentlich auffallen müsste... Es sind ja auch Buchstaben da... DDD... Dominanz, Demut, Druck.... Dominanz über mich. Demut vor mir. Druck... naja siehe oben und andere Eintzräge.


Ich will doch einfach nur glücklich sein... Warum kann ich mich nicht einfach glücklich sein lassen?!
Ich denke, weil alles Glück mir bisher genommen wurde, was ich bekommen hatte.

 

Ich will kein Mensch sein. Sie widern mich an. Ihr Geruch, ihr Verhalten.
Ich gehe in keine Menschenmenge. Sie sind alle so unglaublich dumm. So naiv und unbedacht. Sie denken nicht über die Konsequenzen ihres Handelns nach. Ich hasse sie....


9.8.12 00:54


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Ich und Keiner.

Ich bin allein. Ich bin kraftlos.

 

Es sieht mich keiner. Entweder ich bin wirklich so gut im verstecken, oder sie sind selbstsüchtig und blind... Manchmal geht es ihnen auch nicht gut. Ich sehe das. Ich spüre das. Und dann ließ ich sie nicht allein. Ich war bei ihnen, habe sie unterhalten. Ich habe zwar nicht über ihr Problem gesprochen, aber ich habe sie wissen lassen, dass sie nicht allein sind.

 

Und sie? Was machen sie?? Sie lassen mich allein! Keiner ist grade bei mir und wischt mir die Tränen weg. Keiner ist bei mir, um mich wieder zum lachen zu bringen. Und keiner bemerkt, dass diese ablehnende Haltung, die ich ab und zu an den Tag lege, nur dazu dient meine Tränen zu unterdrücken.

Ich kann nicht mehr die Leistung bringen, die ich mal erbracht habe. Ich bin fertig mit der Welt. Ich schaffe es kaum noch aufzustehen und die einfachste Hausarbeit zu machen.

Von ihnen bekomme ich kein Verständnis. Und auch kein Lob. Mein Zimmer z.B.: Es sah über Jahre hinweg aus, als würden die letzen Asis darin hausen. Seit nem halben Jahr ist es ordentlich. Zwar nicht pico-bello, aber immerhin ordentlich. Einer von ihnen kam letzens in mein Zimmer und fragte mich, ob ich nicht mal aufräumen wollte. Anstatt mich zu loben....hagelte es mal wieder Kritik. Es ist eine VERDAMMTE Leistung für mich den Scheiß ordentlich zu halten! "Normalos" werden das nicht vertstehen... aber es ist verdammt anstrengend für mich...

 

Und deswegen lasse ich sie jetzt auch allein. Sie verdienen mich nicht mehr. Sollen sie doch kaputt gehen. Es gibt andere. Dann suche ich mir halt eine andere Familie... Dann bastel ich mir meine eigene oder what ever.

 

Ich hasse meine Mutter. Es hat niemand etwas gesagt, als sie Monate lang nach dem Tod ihres Mannes im Bett lag und nur selten aufgestanden ist. Alle sagten "die arme Frau x hat ihren Mann verloren" bla bla bla. Ja. Das hat sie. Und es tut mir verdammt Leid für sie. Aber was ist mit mir? Ich war in diesen Monaten stark und habe alles versucht zu regeln. Und jetzt kann ich halt nicht mehr. Und anstatt Verständnis ernte ich Spott von ihr, wenn meine psychische Verfassung es nicht zulässt, dass ich aufstehe und den Haushalt schmeiß. ICH habe schließlich auch meinen Stiefvater verloren. ICH habe etwa ein 3/4 Jahr zuvor auch noch meinen "echten" Vater "verloren" (dummer Pisser. Verreck, du blödes Arschgesicht. Ich hasse dich). ICH wurde missbraucht. ICH habe das Gefühl, ich hätte die Familie in 2 Hälften geschlagen. ICH habe die Anzeige gegen meinen Opa väterlicherseits gestellt und MEINE Anzeige wurde mangels an Beweisen abgelehnt (was für mich unverständlich ist. Nacktaufnahmen in eindeutigen Posen von mir und meiner Schwester sind ja kein eindeutiger Beweis *ironie*.). MEIN Vater hat mir nicht geglaubt. ICH wurde gemobbt, weil ich früher fett war, weil ich alles in mich reingefressen habe. Und keiner hat etwas gemerkt bis vor 2 Jahren als ich die Bombe platzen ließ. ICH habe darunter zu leiden. ICH, verdammte scheiße. Was nimmst DU, Mutter, Dir das Recht raus zu sagen oder zum Ausdruck zu bringen (SPRECHEN KANNST DU JA ANSCHEINEND NUR MIT DEINEM VERFICKTEN THERAPEUTEN UND NICHT AUCH MAL MIT UNS!!), dass DIR der Missbrauch wehtut? Ich wurde gedemütigt. Mir wurde wehgetan. Meine Haut trägt die Zeichen dieses Schmerzes. Nicht Deine, nein, nicht die Deinige.
Meine Schwester leidet natürlich auch sehr, aber sie hat wenigstens zuverlässigere Freunde als ich. Sie hat noch eine Stütze und ich versuche so gut es geht, ein Teil davon zu sein. Ich hoffe, das reicht. Ich hoffe, es geht ihr besser als mir...

Aber ich... Ich hab nur mich selber. Ich kann nicht mehr. Ich kann mich nicht mehr ertragen. Ich will nicht mehr. Ich will mir nur noch wehtun. Es wäre das einzige, was hilft... aber ich darf nicht.

9.7.12 20:11


Kein Schmettingling wird mehr sterben. Das ist ein Versprechen.

Und als ich meine Augen öffnete, sah ich den Kern vor mir. In seiner ganzen Pracht, in seiner ganzen Anmut. Die Schönheit des Grauens, die Faszination des Bösen.

 

Seit ich es sah, durchflutet mich in solchen Nächten das altbekannte dumpfe Gefühl. Es ist ein Gefühl der Trägheit, der inneren Lähmung und man kann nichts machen, außer da sitzen und hoffen, dass es und die Tränen, die es mit sich bringt, endlich versiegen.
Wenn es keine Tränen mit sich bringt, dann ist es sogar noch schlimmer. Dann ist es nicht fassbar; die Wellen des Schmerzes bleiben aus und man ist erfüllt von Leere. Aber keine angenehme. Eine, die danach giert, gefüllt zu werden. Doch sie kann durch nichts gelindert werden. Sie verschlingt alles, was auch nur in die Nähe ihres schwarzen Schlunds kommt.

 Taub - und doch schmerzt einem jeder Knochen, jedes Atom scheint in Panik zu schreien.  

 

Sie alle wollen weg.

 

Weg von mir.  Und ich kann es ihnen nicht einmal verübeln. Ich möchte ja auch weg von mir. Doch das ist paradox. Wer soll denn von wem weggehen? Wenn ich allein von mir weggehe, bin doch immer noch ich es, die weggeht. Und somit kann ich mich nicht verlassen und muss für immer bei mir sein. Für immer mit mir gefangen in einer bittersüßen Romanze, die für keinen von uns gut ist. Zwischen Selbsthass und Götterkomplex zerreißen sich meine Selbstbilder. Und doch weiß ich, wer ich bin. Und was ich will.

 

Lieber Kern. Ich habe aufgehört mich zu schneiden. So wie es von mir verlangt wurde. Du hattest gesagt, es würde leichter werden dann. ich müsste mich nicht mehr verstecken.
Doch es ist alles noch schwerer. Denn nun muss ich mich vor mir verstecken. Es fällt mir schwer, keine Zeichen mehr in meine Haut zu setzen und sie ganz in Ruhe zu lassen.
Du hast gelogen. Aber ich werde nicht lügen und mein Versprechen halten. Kein Schmetterling wird mehr sterben.

12.6.12 01:13


Hallo, ich bin neu hier..

...und möchte erst noch einmal etwas ausführlicher darstellen, warum ich hier bin, was man hier finden wird und was nicht. jeder hat das Bedürfnis, dass Jemand sich seiner annimmt. Dass da Jemand ist, der urteilsfrei alles anhört, immer da ist, wenn man ihn braucht und niemals lacht, egal wie lächerlich, nichtig und erbärmlich einem selber seine Probleme vorkommen. Einige - ich hoffe möglichst viele - haben eine solche Person. An ihrer Seite, als besten Freund oder beste Freundin, in ihrer Familie oder was weiß ich wo. Einige haben keine solche Person. Oder trauen sich nicht nach dieser zu fragen oder die Hand nach ihr auszustrecken. Diese Personen sind mit ihren Gedanken, Gefühlen und Problemen hauptsächlich allein. Leider gehöre ich zur zweiten Kategorie. Und wenn man so viel Scheiße gefressen hat wie ich, kann man irgendwann nicht mehr allein mir diesen destruktiven Gedanken sein. Denn die fressen einen von innen auf. Wie Parasiten leben sie im Kopf und laben sich am Unglück des Wirts. Für einige, die dieses nagende, bohrende Gefühl nicht kennen, mögen jetzt lachen oder denken, dass Leute wie ich in Selbstmitleid versinken. Aber glaubt mir. Würden wir in Selbstmitleid versinken, wären wir nicht hier. Wir würden die Leute in unserem Umfeld ständig mit unseren Problemen behelligen und nicht Lächeln und nicken, wenn wir gefragt werden, ob alles gut ist, und nicht Abends, wenn wir allein sind, heimlich und leise weinen und uns selbst verletzten, weil wir den Schmerz einfach nicht mehr aushalten. Wir würden unsere Narben nicht verstecken und uns am nächsten Abend für unsere Schwäche schämen. Doch das tuen wir. Das tue ich. Niemand, der das nicht selber fühlt, kann das verstehen. Und sie sollten dankbar sein, dass sie es nicht verstehen. Ich möchte svv oder sonstiges destruktives Verhalten oder Denken nicht verherrlichen. Ich möchte mir lediglich ein Ventil schaffen, damit ich die Klinge nicht mehr brauche. Nicht mehr und nicht weniger. Das findet ihr hier. Es ist keiner gezwungen hier zu bleiben und zu lesen. Wem also nicht gefällt, was ich hier poste: ihr wisst ja, wie ihr die virtuelle Tür benutzt. Allen anderen: herzlich Willkommen in meinem Kopf
11.6.12 00:48





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